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Der Weg des FC Bayern an die europäische Spitze — Teil 1: Das Sommermärchen und seine Folgen

Prolog

„Lahm. Den kriegt er noch. Philipp Lahm. Toooooooor für Deutschland!“ Mit diesen Worten Bela Rehtys begann im Sommer 2006 etwas, das man kurze Zeit später nur noch das Sommermärchen nannte. Ein Sommer, in dem ganz Deutschland eine Partymeile war. Das Team von Jürgen Klinsmann war jung aber erfahren, die Erwartungshaltung gering und das ganze Land in Extase.

63 Tage nach Lahms Treffer im Eröffnungsspiel begann für den FC Bayern die Bundesligasaison 2006/07. Unter Trainer Felix Magath konnte man in den beiden Jahren zuvor jeweils das nationale Double gewinnen. Im Kader der Bayern standen Spieler wie Mehmet Scholl, Roy Makaay und Oliver Kahn. Und die jungen WM-Helden Lahm, Poldi und Schweini.

Es sollte eine schwierige Saison werden. Weiterlesen

Tagesgeschäft:
Kroos‘ Rückkehr zu den Bayern

Vor drei Jahren kehrte Toni Kroos aus Leverkusen nach München zurück. Und das nicht ganz freiwillig, hatte er doch in Leverkusen die gewünschte Spielpraxis bekommen. „Kroos, du hast Kraft trainiert!“, stellte van Bommel bereits nach dem ersten Trainigsduell fest.

Zunächst musste sich der 10er hinter einem gewissen Thomas Müller, frischgebackener WM-Torschützenkönig und van Gaal-Liebling, einreihen. Trotzdem kam Kroos auf 27 Bundesligaspiele (8 Ein-, 8 Auswechslungen), die übrigen sieben fehlte er verletzt.

Dass nach der Saison sein Förderer Heynckes ebenfalls den Weg von Leverkusen nach München antrat, schlug sich nicht nur in Kroos‘ Statistiken nieder, sondern auch im Vitrinenschrank der Bayern. Und so darf sich Toni Kroos heute – drei Jahre nach seiner Rückkehr – nicht nur Stammspieler des FC Bayern, sondern auch Triplesieger nennen. (Wenn er im Saison-Finale auch leider verletzt war.)