Premier League – Saisonzwischenstand der Top fünf

11 Spiele sind in der Premier League gespielt; Zeit, ein Zwischenfazit der „Big Five“ zu ziehen. Manchester City, Chelsea, Liverpool, Tottenham und Arsenal – wer hat wie performt?

Manchester City

Der amtierende Meister ist auch dieses Jahr der Topfavorit auf den heiß begehrten Premier League-Titel. Mit 29 Toren zeigt sich die Offensive von Pep Guardiola bislang eindeutig am gefährlichsten und das, obwohl Spielmacher Kevin de Bruyne die längste Zeit verletzt ausfiel. Doch auch die Hintermannschaft der Skyblues verteidigte souverän und sicher. Aymeric Laporte, John Stones und Co ließen in elf Spielen nur vier Gegentore zu – ebenfalls Ligabestwert. Trainer Pep Guardiola rotiert sehr viel und fast jeder Spieler bedankt sich für seinen Einsatz mit einer Topleistung. Besonders im Angriff ist der Konkurrenzkampf sehr groß. Hervorzuheben ist Raheem Sterling, der mit elf Torbeteiligungen in neun Spielen brillierte. Die großen Rivalen sind im Vergleich zum letzten Jahr etwas näher dran, aber Manchester City hat, besonders in der Breite, immer noch den stärksten Kader und wird daher nur sehr schwer zu biegen sein.

FC Chelsea

Unter Neo-Trainer Maurizio Sarri haben die „Blues“ nach einer schwachen letzten Saison zurück in die Spur gefunden. Sarri setzt in dem neuen 4-3-3-System auf mehr Ballbesitz und Offensivkraft. Der Italiener brachte aus Neapel Mittelfeldspieler Jorginho mit, der zur Überraschung vieler sofort Stammspieler wurde und mittlerweile nicht mehr aus der Mannschaft wegzudenken ist. Er sorgt mit einem sehr sicheren Passspiel für den Spielaufbau und ist der „Denker und Lenker“ der Blues. Nach der Weltmeisterschaft stand Eden Hazard kurz vor einem Wechsel zu Real Madrid, doch die Blues konnten den Superstar zu ihrem Glück halten. Der Belgier wird nicht umsonst von vielen Experten als bester Spieler der Liga genannt und überzeugte mit elf Torbeteiligungen in zehn Einsätzen. Mit Chelsea ist dieses Jahr jedenfalls wieder zu rechnen!

FC Liverpool

Die Reds erwischten mit sechs Siegen in Folge den perfekten Saisonstart. Nur gegen die Spitzenmannschaften Chelsea, City und Arsenal blieben sie sieglos. Der Champions League-Finalist aus dem Vorjahr kassierte nur fünf Gegentore und setzt im Angriff auf die Superstars Sadio Mané, Mohamed Salah und Roberto Firmino, die zusammen 13 Tore erzielten. Im Gegensatz zu den letzten Jahren steht dieses Jahr mit Neuzugang Alisson ein Weltklasse-Torhüter zwischen den Pfosten und in der Verteidigung sticht vor allem Abwehrchef Virgil van Dijk heraus, der bislang eine blitzsaubere Saison ablieferte. Die Reds verloren im Sommer keine einzige Stammkraft und wirken sehr eingespielt und selbstbewusst. Nach 28 Jahren wird Liverpool alles daran setzen, endlich wieder die Meisterschaft zu holen. Dieses Jahr sind die Chancen so groß, wie schon lange nicht mehr.

Tottenham Hotspur

Als einziges Team in der Premier League verpflichtete Tottenham keine Neuzugänge. Während es in der Champions League nicht gut läuft, konnten sich die Spurs in der Liga in der Spitzengruppe festsetzen. Das große Problem ist, wie auch schon letzte Saison, die Schwäche gegen die unmittelbaren Titel-Konkurrenten. Sowohl gegen Liverpool als auch gegen Manchester City mussten die Londoner als Verlierer vom Platz gehen. Gegen die „Kleinen“ fuhren sie zumeist knapp aber doch Siege ein. Auf eine wirkliche Demonstration mussten die Fans allerdings vergeblich warten. Die Leistungsträger aus der letzten Saison Harry Kane, Dele Alli und Christian Eriksen wirken etwas müde und laufen etwas ihrer Form hinterher. Auf der anderen Seite spielen sich mit Lucas Moura und Erik Lamela zwei „Bankdrücker“ aus der vergangenen Spielzeit immer mehr ins Rampenlicht. Die Spurs müssen sich eindeutig verbessern um realistische Chancen auf die Trophäe zu haben. Mit namhaften Neuzugängen im Winter könnte sich das aber schnell ändern.

FC Arsenal

Nach 22 Jahren Amtszeit wurde Arsenals Trainer-Ikone Arsene Wenger von Unai Emery abgelöst. Der ehemalige PSG-Coach konnte allerdings keinen erfolgreichen Einstand feiern, gegen Manchester City und Chelsea verloren die Gunners ihre ersten zwei Ligaspiele. Es sollten allerdings die einzigen Niederlagen bleiben. In der Folge kam Arsenal immer besser in Fahrt und holte sieben Siege in Folge. Zuletzt erkämpften die Londoner immerhin einen Punkt im Spitzenspiel gegen Liverpool. Mit Bernd Leno und Sokratis wurden zwei erfahrene Leistungsträger aus der Bundesliga verpflichtet. Auf der anderen Seite wechselten mit Lucas Torreira und Mattéo Guendouzi zwei junge Hoffnungsträger zu den Gunners. Während sich die Offensive rund um Pierre-Emerick Aubameyang und Alexandre Lacazette als treffsicher erweist, zeigt sich die Verteidigung noch nicht sattelfest. 14 Gegentore in elf Spielen sind eindeutig zu viel. Wenn es jedoch gelingt sicherer zu stehen, muss man die Gunners mit ihrer geballten Offensivkraft dieses Jahr auf der Rechnung haben.

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