Längst kein Underdog mehr: der AS Monaco

Das Fürstentum Monaco wurde im Fußball in der Vergangenheit nur allzu oft übersehen. Immer mehr wird klar, dass das zu Unrecht geschieht, denn der AS Monaco ist längst kein Underdog mehr.

Der AS Monaco wurde 1919 gegründet und mauserte sich in den 40er Jahren zum
professionellen Club. Der Verein spielt im französischen Liga-System mit, da das Fürstentum  Monaco keinen eigenen Ligabetrieb hat. Seit der Eröffnung im Jahre 1985 spielt AS Monaco im  Stade Louis II, das 18.525 Sitzplätze umfasst und mitten in Fontvieille im südlichen Teil von  Monaco zwischen eng angrenzenden Wohnhäusern liegt. Auch Fürst Albert II. ist regelmäßig bei den Spielen des AS Monaco zu Gast.

Die letzten Jahre

Zwischen 2011 und 2013 spielte Monaco kurzzeitig in der Ligue 2. Umso überraschender und beeindruckender sind die Ergebnisse, die der Verein inzwischen wieder erzielt. Momentan steht die AS Monaco auf der Tabelle der Ligue 1 an zweiter Stelle, nach Paris St. Germain. In der letzten Saison sah es sogar noch besser aus: 2017 gewann die AS Monaco die französische Fußballmeisterschaft und kam so zu ihrem achten Titel als französischer Meister.

Seit 2014 steht der Portugiese Leonardo Jardim bei den Monegassen als Trainer an der Seitenlinie. Er etablierte zunächst ein stark defensives Spiel, für das er anfangs häufig kritisiert wurde. Der französische Journalist Pierre Ménès ging auf seinem Blog so weit, die neue monegassische Art zu spielen „Chloroform-Taktik“ zu nennen, da sie die Zuschauer zu Tode langweile.

Inzwischen gilt der Verein als sehr treffsicher, ohne viele Gegentore einstecken zu müssen.
Das Online-Magazin ran.de berichtete darüber, wie es dazu kam, dass die Monegassen in den letzten Jahren so stark wurden, dass sie im Viertelfinale der Champions League eine echte und – wie sich zeigen sollte – sehr ernsthafte Bedrohung für den BVB darstellten. Zusätzlichen Wirbel gab es um dieses Spiel natürlich durch den Anschlag auf den BVB-Bus, der uns allem im Gedächtnis bleiben wird.

Das Team

Der junge Top-Stürmer Kylian Mbappé wurde 2017 mit Kaufoption an Paris Saint-Germain transferiert, nachdem er mit Spitzenleistungen glänzte. Trotzdem kann Trainer Leonardo Jardim weiterhin auf seine anderen jungen Talente zählen: Mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 25 Jahren hat Jardim ein äußerst gut funktionierendes Team geformt, vor allem, was die Aufgabenverteilung und Homogenität des Teams angeht. Kapitän Radamel Falcao als weiterer Topspieler nimmt mit seinen 31 Jahren die Rolle eines Mentors für die anderen Spieler ein.

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