Schlagwort-Archiv: Podolski

Weltmeister!

Als wir die ersten Gedanken an diesen Blog hatten, hatte Bayern gerade das zweite Champions League-Finale innerhalb von drei Jahren verloren und es wurden wie auch nach der EM 2012 Stimmen laut, dass die Generation Schweinsteiger eine unvollendete bleiben würde. Dennoch tummelten sich in Deutschland unfassbar viele richtig starke Fußballer und so wollten wir mit Zweierkette einen Blog gründen, der die Entwicklung dieser Spieler und Mannschaften bis zur Weltspitze mitverfolgen sollte. Dass kurz vor der endgültigen Umsetzung Heynckes‘ Bayern in einem deutschen Finale die europäische Krone holten, ließ dieses Ziel ein bisschen ins Leere laufen. Aber immerhin hatten wir ja noch unsere Nationalmannschaft unter einem Trainer, mit dem sie nie etwas gewinnen würde. Weiterlesen

Gruppensieger! 1:0 gegen die USA.

Am letzten Spieltag der Gruppe G ging es für Deutschland auf dem Papier noch ums Weiterkommen und den Gruppensieg. Der verdiente 1:0-Erfolg gegen Klinsmanns USA wurde durch die Rückkehr zu defensiver Sicherheit und ein endlich mal schönes Müller-Tor sichergestellt. Schweinsteiger und Podolski standen zum ersten Mal seit 16 Länderspielen wieder gemeinsam in der Startelf, letzterer allerdings nur eine Halbzeit. Dafür fand Löw eine Antwort auf einen alten Vorwurf. Das fiel auf:
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Auftaktsieg! Deutschland schlägt Portugal 4:0

Mit einem ungefährdeten 4:0-Erfolg startet die deutsche Mannschaft in die WM 2014 – und kippt die vorher zurückhaltende bis skeptische Stimmung in der Heimat komplett um. Das 100. WM-Spiel des DFB war dabei auch das erste Turnierspiel ohne Schweinsteiger und Podolski in der Startformation seit dem 0:0 gegen Lettland 2004. Joachim Löws taktische Marschroute geht jedoch voll auf, er findet eine einfache wie ungewöhnliche Maßnahme gegen die deutschen Problemzonen. Zusätzliche Hilfe kommt bei hohen Temperaturen von einem hitzköpfigen Portugiesen. Das Wichtigste vom deutschen WM-Auftakt in der Zusammenfassung: Weiterlesen

Neue Stürmer hat das Land

Am 29. Juni 2009 gewann die deutsche U21-Nationalmannschaft den Europameistertitel. Mit dabei: Manuel Neuer, Jerome Boateng, Benedikt Höwedes, Marcel Schmelzer, Sami Khedira, Mats Hummels, Mesut Özil – heute allesamt gestandene Nationalspieler. Vier von ihnen durften sich bereits ein Jahr später bei der WM in Südafrika zum Stamm der A-Mannschaft zählen. Ein Jahrgang mit zweifelsohne überdurchschnittlichem Talent. Einer jedoch fehlt in der obigen Auflistung, obwohl er 2009 im Finale gegen England zwei Tore erzielte: Sandro Wagner.

Nun ist sein Fehlen weniger überraschend als es seine Erwähnung gewesen wäre. Hermann Gerland prognostizierte ihm nicht einmal Bundesliga-Tauglichkeit. Mit den Stationen Duisburg, Bremen, Kaiserslautern und Hertha kann er sich auch heute, mit 25 Jahren, weder als etabliert bezeichnen, noch seine Karriere mit denen seiner prominenten Europameister-Kollegen vergleichen. Sandro Wagner steht für eine Problemzone, die sich seit Jahren durch den deutschen Nachwuchs zieht – seit Mario Gomez und Lukas Podolski (Jahrgang 1985) schaffte es kein deutscher Stürmer mehr auf Bundesliga-, geschweige denn internationales Niveau.

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Der Weg des FC Bayern an die europäische Spitze — Teil 1: Das Sommermärchen und seine Folgen

Prolog

„Lahm. Den kriegt er noch. Philipp Lahm. Toooooooor für Deutschland!“ Mit diesen Worten Bela Rehtys begann im Sommer 2006 etwas, das man kurze Zeit später nur noch das Sommermärchen nannte. Ein Sommer, in dem ganz Deutschland eine Partymeile war. Das Team von Jürgen Klinsmann war jung aber erfahren, die Erwartungshaltung gering und das ganze Land in Extase.

63 Tage nach Lahms Treffer im Eröffnungsspiel begann für den FC Bayern die Bundesligasaison 2006/07. Unter Trainer Felix Magath konnte man in den beiden Jahren zuvor jeweils das nationale Double gewinnen. Im Kader der Bayern standen Spieler wie Mehmet Scholl, Roy Makaay und Oliver Kahn. Und die jungen WM-Helden Lahm, Poldi und Schweini.

Es sollte eine schwierige Saison werden. Weiterlesen

Tagesgeschäft: Trainerdebüt bei Bayern

Gespannt erwartet wurde auch zum Saisonstart vor fünf Jahren das Debüt eines neuen Bayerntrainers. Klismann sollte damals den FC Bayern zu internationalen Weihen führen, ließ aber gleich im ersten Spiel gegen den Hamburger SV zwei Punkte liegen. Lahm bemängelte die Abwehrarbeit, Hoeneß war „traurig, aber nicht böse“ und der Trainer selbst bat um Geduld. Das Ende ist bekannt.

Torschützen damals übrigens Schweinsteiger (damals noch Schweini), Poldi per Elfmeter und die Ex-Bayern Trochowski und Guerrero.

Ob sich die neue Ära heute Abend besser anlässt?