Kategorie-Archiv: Talente

Jung, talentiert und auf dem Sprung: wir begleiten den Aufstieg (und Fall?) der jüngsten Kinder der Bundesliga.

Ein Augsburger Juwel

Die zweite Saisonhälfte ist erst drei Spieltage alt – doch Augsburg bestätigt bereits eindrucksvoll die starke Hinrunde. Die positive Überraschung der Saison besticht durch eine Mischung aus Erfahrung und Jugend, vor allem aber durch ihren Teamspirit. Trainer Markus Weinzierl hat aus Spielern wie Daniel Baier, Halil Altintop, Paul Verhaegh und Dominik Kohr eine Mannschaft geformt, die selbst beim großen bayerischen Bruder aus München Anerkennung findet. So viel, dass sie ihr Edel-Talent Pierre-Emile Højbjerg nach Augsburg zwecks Weiterbildung verliehen. Inmitten des Höhenfluges ist auch ein anderer junger Akteur auf dem besten Weg, sich einen großen Namen zu machen. Nach der Hinrunde hatte er ligaweit die höchste Tacklingrate (4,8 pro Spiel) und kommt durchschnittlich auf 2,9 abgefangene Bälle, 3,5 Klärungen und 1,4 Dribblings pro Partie – was ihn zu einem integralen Bestandteil der Augsburger Erfolgself macht. Allerdings verbrachte er die Winterpause und die ersten Rückrundenspiele beim Afrika-Cup. Dort gab er gegen Südafrika die entscheidende Vorlage zum Überstehen der Gruppenphase – und erst im Finale musste er sich mit Ghana durch ein dramatisches Elfmeterschießen der Elfenbeinküste geschlagen geben. Augsburg wird sich freuen ihren Vize-Afrikameister bald wieder auf dem Platz zu haben; dort stand er in der Hinrunde in jeder einzelnen Partie.

Dürfen wir vorstellen: Abdul Rahman Baba. Weiterlesen

Die 11 spannendsten Bundesliga-Talente 2014/15

Nach Ende der letzten Saison hatten wir zwanzig Talente unter die Lupe genommen, die sich ins Rampenlicht spielen konnten. Und zwar nicht nur ein bisschen, sondern so richtig: eine Saison als Stammspieler. Auch Neu-Nationalspieler und sogar zwei (Überraschungs-)Weltmeister waren dabei. Nun stellen wir euch elf junge Spieler aus elf verschiedenen Vereinen vor, die in der beginnenden Saison den oben genannten nacheifern wollen. Einige haben ihr Potenzial schon angedeutet, sind zu ersten Einsätzen gekommen und gehen mit guten Chancen auf einen Stammplatz in die Spielzeit. Andere sind neu im Verein oder der Liga. Alle gemeinsam haben ein großes Talent, das sie jetzt auf der größten deutschen Fußballbühne nachhaltig unter Beweis stellen wollen. Aber seht selbst – hier sind die elf spannendsten Talente der Bundesliga 2014/15. Vielleicht ist ja der ein oder andere siegbringende Geheimtipp für eure Kicker-/Comunio-/XY-Liga dabei …
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20 Talente, die Eindruck hinterließen – Platz 1 bis 10.

Die vergangene Saison 2013/2014 hat wieder einige vielversprechende Talente aus den Nachwuchs- und Scoutingabteilungen der Vereine auf die Bühne Bundesliga gespült. In dieser Serie wollen wir schauen, wer davon schon mächtig Eindruck schinden konnte, auf wen noch zu achten sein wird und … nunja … wen es sonst noch so gibt. Hier ist Teil 2 – mit den Top-(Talen)Ten:

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20 Talente, die Eindruck hinterließen – Platz 11 bis 20.

Die vergangene Saison 2013/2014 hat wieder einige vielversprechende Talente aus den Nachwuchs- und Scoutingabteilungen der Vereine auf die Bühne Bundesliga gespült. In dieser Serie wollen wir schauen, wer davon schon mächtig Eindruck schinden konnte, auf wen noch zu achten sein wird und … nunja … wen es sonst noch so gibt. Dabei müssen die Kandidaten entweder ihre ersten Einsätze überhaupt oder ihre erste Saison als Stammspieler bestritten haben. Julian Draxler oder Matthias Ginter wird man hier also vergeblich suchen, haben sie doch schon in der vorletzten Saison den Sprung in die erste Elf ihrer Vereine geschafft. Als Orientierungshilfen zur Einordnung habe ich neben den harten Fakten (Einsätze, Tore, …) die Kicker-Durchschnittsnote und den Goalimpact herangezogen.

Los geht’s mit den Plätzen 11 bis 20:

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Timo Werner — Der nächste Stern am Stuttgarter Himmel?

Innerhalb von nur 53 Tagen schaffte es der junge Timo Werner, der eigentlich für die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart eingeplant war, drei Vereinsrekorde zu brechen. Am 1.  August gab der junge Schwabe unter Trainer Bruno Labbadia mit nur 17 Jahren 5 Monaten und 25 Tagen gegen Botev Plovdiv in der Europa League-Qualifikation sein Pflichtspieldebüt und löste damit Gerhard Poschner als jüngsten VfB-Spieler aller Zeiten ab. Genau einen Monat später, bei seinem Bundesligadebüt, verhalf Werner seinem VfB mit zwei Vorlagen zum 6:2 Heimsieg über die TSG 1899 Hoffenheim. Die Krone setzte der geborene Untertürkheimer dem Ganzen mit seinem ersten Bundesligatreffer am 22. September gegen Eintracht Frankfurt auf, mit welchem er dem VfB die Feierlichkeiten zum 120. Geburtstag rettete. Drei gebrochene Rekorde in nur 7 ½ Wochen lassen aufhorchen. Die Schwaben scheinen nach Jahren des Wartens wieder einmal ein Toptalent aus den eigenen Reihen hervorzubringen.

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