Bundesliga-Rückrunde: Welche Teams können sich vor dem Abstieg retten?

Wer nach der von einigen Überraschungen geprägten Hinrunde der aktuellen Bundesliga-Saison einen Blick auf die Tabelle wirft, wird sich wahrscheinlich auch über die guten Platzierungen von den in der vergangenen Saison noch abstiegsbedrohten Mannschaften Eintracht Frankfurt oder TSG Hoffenheim wundern. Beide Teams konnten in der vergangenen Saison kaum überzeugen. Während bei Hoffenheim nach zwei Trainerwechseln in der Spielzeit schließlich unter Julian Nagelsmann der Klassenerhalt gesichert wurde, musste Eintracht Frankfurt sogar noch die Relegation gegen Nürnberg bestehen, um weiterhin ein Bundesligist zu bleiben.

Dass auch Hertha BSC derzeit unter den Spitzenteams der Liga ist, ist dagegen eigentlich eine Wiederholung der vergangenen Hinrunde – die Berliner spielten eine sehr gute Hinserie, in der Rückrunde jedoch konnte man dann nur noch sehr wenige Punkte sammeln und die Dardai-Elf verspielte in letzter Konsequenz sogar noch die Teilnahme an der Europa League.

Spitzenteams in der unteren Tabellenhälfte

Auch bei den Mannschaften in der unteren Tabellenhälfte sind mehrere unerwartete Überraschungen zu finden. Warum beispielsweise Schalke, Leverkusen, Gladbach und Wolfsburg allesamt aus dem Kreis der Spitzenteams ausgeschieden sind, lässt sich schwer erklären. Während bei einigen dieser Teams sicherlich auch die Mehrfachbelastung – DFB-Pokal, Europa League bzw. Champions League, zahlreiche englische Wochen und Länderspiele – für die hinter den Erwartungen zurückgebliebenen Leistungen verantwortlich sind, kommt bei den Gladbachern, die nur vier Punkte von einem Abstiegsrang entfernt sind, noch die eklatante Auswärtsschwäche hinzu.

Der Trainerwechsel von André Schubert zu Dieter Hecking soll der verunsicherten Mannschaft neues Selbstvertrauen geben. Nominell ist der Kader von Borussia Mönchengladbach sicher zu gut für einen Abstieg, aber wird die Mannschaft nicht bald wieder befreiter aufspielen, so könnten die Fohlen sich schnell im Tabellenkeller finden.

Denn andere Mannschaften aus dem Tabellenkeller haben inzwischen angefangen, ihr Schicksal in die Hand zu nehmen und punkten kontinuierlich – Mannschaften wie Ingolstadt und der HSV sind nach dem Trainerwechsel immer für eine Überraschung gut, so konnte Ingolstadt beispielsweise die Leipziger als erste Mannschaft überhaupt besiegen, während der HSV mehrere Tore gegen Dortmund verwandeln konnte und sich trotz einer Niederlage so Selbstbewusstsein verschaffte.

Aufsteiger haben sich vorteilhafte Positionen gesichert

Im vergangenen Jahr erwischte der direkte Abstieg eine Mannschaft, die lange Zeit abgeschlagen am Tabellenende zu finden war – Hannover 96 hielt lange Zeit an Thomas Schaaf als Coach fest, obwohl unter ihm kaum gepunktet wurde. Bei Hannover war der Abstieg bald abzusehen, während die andere abgestiegene Mannschaft – Stuttgart – sich eigentlich lange gerettet glaubte. Während die beiden in dieser Saison aufgestiegenen Mannschaften sich in der Hinrunde schon äußerst gute Runden für den Klassenerhalt verschafft haben, sind in dieser Saison einige Teams aus dem unteren Tabellendrittel abstiegsgefährdet, die eigentlich zumindest um eine Platzierung im Mittelfeld antreten könnten.

Wem nicht bald der Turnaround gelingt, könnte weiter in den Abwärtsstrudel geraten und dann könnten auch Mannschaften, die seit einigen Jahren den Abstiegskampf nicht mehr gewöhnt sind, ernsthafte Schwierigkeiten bekommen.


Wer Wetten auf den Abstieg einzelner Teams platzieren und dabei seine Gewinnchancen durch Kombinationswetten erhöhen möchte, findet auf Sportwetten.org geeignete Informationen dazu.

Kommentar verfassen