Archiv für den Autor: Tery Whenett

Über Tery Whenett

Tery fing mit 8 Jahren an, systematisch Fußballthemen zu sammeln und in einem Aktenordner aufzubereiten. Mit 16 unterhielt er eine Hargreaves-Fanpage und beginnt, unzählige Fußballartikel zu speichern. Und nun, zehn Jahre später, wird das geballte (Halb-)Wissen ausgebloggt.

beton anruehren

Beton anrühren (in drei Akten)

1. Akt
Auf dem Lande

Um einen Ansturm zu überdauern
ist es oft üblich sich einzumauern.
Und so, damit nicht die Gegner bald führen,
beginnt jeder kräftig Beton anzurühren.
Schicht auf Schicht und Stein auf Stein,
die Festung soll bald fertig sein.

Doch ohne den Plan fehlt die Stabilität,
deshalb fällt manches Bollwerk noch bevor es steht.
Und so mischt noch manch einer munter Zement
während hinten schon lange die Bude brennt…

Was ist Fußball? Eine Frage, auf die es für einen meiner früheren Trainer nur eine Antwort gab: „Fußball ist ein Laufspiel!“ Sprachs… und schickte die Mannschaft auf die nächste Runde um den Sportplatz. Dass man auch das Spielgerät als namensgebend für die Sportart hätte ansehen können, lag ihn mehr als fern. Ebenso wie nichtschwarze Fußballschuhe, die Viererkette und Mitlaufen übrigens. Weiterlesen

DSTS: Oben Sesselpupser, unten Nomadentum

Die Bundesliga ist eine Zweiklassengesellschaft. Nach Spieltag 26 der Saison 2014/15 ist von Platz 1 bis 10 alles beim Alten geblieben, darunter werden aber munter Plätze getauscht. Dortmunds Aufholjagd hat zwei kleine Dämpfer erhalten, die Bewertung der Bayern fällt zwiespältig aus, Augsburg liefert sich ein Fernduell um Europa mit Hoffenheim und der HSV chaost weiter vor sich hin. Dazu: Leverkusen mit makelloser Bilanz, Hannover hingegen mit drei Niederlagen. Dafür ist Freiburg plötzlich wieder über dem Strich und der letzte Stuttgart nicht mehr ganz so abgeschlagen. Achja: Wieso hört man im Fußball eigentlich so oft von Laufkundschaft? „Drei Spieltage später“ betrachtet wie gewohnt das Tagesgeschäft Bundesliga in größerem Kontext – das ist die Lage aller 18 Bundesligavereine nach dem 26. Spieltag:

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Klopp und der BVB: Aus dem Nichts

Mit der 0:3-Niederlage zu Hause gegen Juventus Turin verabschiedet sich Borussia Dortmund aus der Champions League. Beachtenswert ist jedoch nicht das Ausscheiden, sondern viel mehr die Art und Weise. Nichts hätte das Weiterkommen des BVB gerechtfertigt, wie auch Jürgen Klopp eingestand. Der BVB der Saison 2014/15 hat mit der aufregenden Mannschaft der Vorjahre nur noch wenig gemeinsam – spielerisch, nicht personell wohlgemerkt. Klopp hat bewiesen, dass er ein großes Team aufbauen kann. Was (noch) offen ist: Kann er es auch auf dem hohen Niveau halten? Ist der Zyklus Klopp/BVB zu Ende oder beginnt eine große Ära?

Oder wie Tobias Escher es formulierte:

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DSTS: Dortmund flitzt und Dost knipst

Die Bundesliga 2014/15 ist auch nach dem 23. Spieltag eine seltsame Veranstaltung. Zwischen Platz 1 und 3 liegen 18 Punkte, Dortmund macht in drei Spielen sechs Plätze gut, ein Wolfsburger Fehleinkauf erzielt in drei Spielen acht Tore, Schalke vergisst vor lauter Defensive erst das Angreifen und dann das Verteidigen. Außerdem: Stuttgart setzt sich ab, Mainz bleibt Mainz – aber mit neuem Trainer, Hoffenheim steht einen Schritt vor Europa, in Hannover wirds ungemütlich und Paderborn feiert eine Niederlage. „Drei Spieltage später“ betrachtet wie gewohnt das Tagesgeschäft Bundesliga in größerem Kontext – das ist die Lage aller 18 Bundesligavereine nach dem 23. Spieltag:

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Ein Augsburger Juwel

Die zweite Saisonhälfte ist erst drei Spieltage alt – doch Augsburg bestätigt bereits eindrucksvoll die starke Hinrunde. Die positive Überraschung der Saison besticht durch eine Mischung aus Erfahrung und Jugend, vor allem aber durch ihren Teamspirit. Trainer Markus Weinzierl hat aus Spielern wie Daniel Baier, Halil Altintop, Paul Verhaegh und Dominik Kohr eine Mannschaft geformt, die selbst beim großen bayerischen Bruder aus München Anerkennung findet. So viel, dass sie ihr Edel-Talent Pierre-Emile Højbjerg nach Augsburg zwecks Weiterbildung verliehen. Inmitten des Höhenfluges ist auch ein anderer junger Akteur auf dem besten Weg, sich einen großen Namen zu machen. Nach der Hinrunde hatte er ligaweit die höchste Tacklingrate (4,8 pro Spiel) und kommt durchschnittlich auf 2,9 abgefangene Bälle, 3,5 Klärungen und 1,4 Dribblings pro Partie – was ihn zu einem integralen Bestandteil der Augsburger Erfolgself macht. Allerdings verbrachte er die Winterpause und die ersten Rückrundenspiele beim Afrika-Cup. Dort gab er gegen Südafrika die entscheidende Vorlage zum Überstehen der Gruppenphase – und erst im Finale musste er sich mit Ghana durch ein dramatisches Elfmeterschießen der Elfenbeinküste geschlagen geben. Augsburg wird sich freuen ihren Vize-Afrikameister bald wieder auf dem Platz zu haben; dort stand er in der Hinrunde in jeder einzelnen Partie.

Dürfen wir vorstellen: Abdul Rahman Baba. Weiterlesen

DSTS: Wirbel-Liga. Ausrufezeichen!

Die Bundesliga-Rückrunde 2014/15 ist drei Spieltage alt. Zeit genug für Bremen den Tabellenplatz zu halbieren, für Bayern die Gegentore zu verdoppeln, für Dortmund Tabellenletzter zu werden und die Rote Laterne wieder abzugeben. Außerdem: Hamburg landet den besten Transfer seit Ernst Happel, Wolfsburg setzt zwei fette Ausrufezeichen und auf Schalke steht wieder die Null. Es wirbelt also schon wieder kräftig. „Drei Spieltage später“ betrachtet wie gewohnt das Tagesgeschäft Bundesliga in größerem Kontext – das ist die Lage aller 18 Bundesligavereine nach dem 20. Spieltag:

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